Smokin’ a blunt in the jungle

Hallo zusammen!

Snoop Dogg ist tot, es lebe Snoop Lion!
Wer kennt ihn nicht: Snoop Dogg ist einer der erfolgreichsten Rapper überhaupt, der maßgeblich am Erfolg von West Coast Hip Hop beteiligt war, und alle Höhen und Tiefen im Rapgeschäft erlebt hat. Als er vor einem Jahr dann verkündete, dass er sich dem Hip Hop abgewandt hat und jetzt unter dem Namen Snoop Lion Reggae machen wird, überraschte das so ziemlich jeden. Einen Vorgeschmack auf die Musik liefert die erste Single, La La La, und die hört sich nicht schlecht an!
Eine Reise nach Jamaika hat ihn zum Reggae und Rastafari gebracht, es geht nicht mehr um Gewalt, sondern um Liebe. Snoop wurde dabei von einer Kamera begleitet und so entstand der Film REINCARNATED.
Nur morgen wird der in ausgewählten deutschen Kinos zu sehen sein, ein Grund für uns also, ihn einmal anzuschauen und euch eine Meinung zu liefern.Reincarnated

Die Doku begleitet einerseits Snoop auf seinem Trip durch Jamaika, andererseits wird sein Leben und seine Karriere bis dahin beleuchtet. Dabei wird mit der Musik nicht gespart und auch Jamaika wird, wenngleich sehr oberflächlich, beleuchtet. Es geht um Selbstfindung, Religion und um viel, viel Gras. Da wird geraucht, was das Zeug hält, ständig hat jemand einen Blunt oder Joint, eine Pfeife oder Bong in der Hand. Bunny Wailer kommt zu Wort und zieht natürlich auch einige mit Snoop durch. Das Gefühl von Unbeschwertheit und Harmonie, dass der Film oft ausstrahlt, macht vieles im Film wieder wett, was zu seicht und selbstbeweihräuchernd wirkt.
Wenn Snoop an einem Berghang in der warmen Sonne mit alten Rastafaris raucht, fühlt man sich selbst auch ein weniger entspannter. Zwar gibt es auch dunklere Zwischentöne und Spannungen im Film, etwa wenn Snoop von Tupac oder Nate Dogg berichtet. Das, was am Ende bleibt, sind allerdings die fröhlichen Szenen.IMG_0092_med

Ist es euch also nach einem Ausflug nach Jamaika, mit einem total entspannten und ziemlich sympathischen Reiseführer, dann müsst ihr kein Snoop Dogg Fan sein, um morgen ins Kino zu gehen. Vielleicht habt ihr ja noch ein, zwei Gutscheine von flimmer in eurem Postfach. Denn einen besseren Start für ein unaufgeregt schönes Frühlingswochenende am See findet man nur schwer!

Wie immer sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden, zum Beispiel mit dem Trailer von REINCARNATED auf flimmer.de. Und schaut doch auch mal auf der offiziellen Seite nach, ob der Film auch bei euch in der Nähe läuft.

Ich wünsche euch jedenfalls ein schönes Wochenende, bleibt entspannt und gesund, peace!

Liebe Grüße,
Flo

Liebeslieder, Seitensprünge und Freikarten

Hallo zusammen!

Gestern war ich schon wieder auf einer Premiere. Diesmal aber alles klein, fein und beinahe heimelig. Keine Fotowand, keine Küsschen links und rechts und diesmal auch keine Currywurst. Stattdessen wirkte es eher wie ein nettes Beisammensein von Bekannten, die sich in einem kleinen Kino gemeinsam einen Film ansehen.

Zum Glück rückte bei all der Filmabend-Atmosphäre der Streifen selbst nicht in den Hintergrund! Denn der war es wert, gesehen zu werden.

“Rendezvous in Belgrad” wurde erstmals öffentlich in Deutschland aufgeführt und erntete viele Lacher und Applaus. Der Film erzählt in vier lose verbundenen Episoden von verschiedenen Formen der Liebe in Belgrad, mal mehr, mal weniger komisch, aber nie langweilig. Ein Reiseführer durch Belgrad mit Gesang und ein paar Tränen, der vor Lebenslust sprüht, dabei immer ungemein sympathisch ist, und mit einer Prise Aberwitz aufwartet. Wer gedanklich “Paris je t’aime” und “Schwarze Katze, Weißer Kater” verbinden kann, hat zumindest schon eine Ahnung, was zu erwarten ist.

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Ab heute ist der Film in einer Handvoll deutscher Kinos zu sehen und meine Empfehlung dafür habt ihr! Wer also Lust auf eine kampftrinkende französische Sängerin auf der Bühne, eine Verfolgungsjagd auf einer Hochzeit oder Chören aus Gefangenen, Zimmermädchen und Bauarbeitern hat, die alte Liebeslieder schmettern, der ist bei “Rendezvous in Belgrad” genau richtig.

Wer sich vorher einen weiteren Eindruck verschaffen möchte, flimmert am besten den Trailer und streicht dafür gleich 5 Cent ein.

Und wem es gefallen hat, der kann sich vielleicht über zwei Freikarten freuen:
Flimmer verlost nämlich unter allen aktiven Usern 5 x 2 Karten für den Film! Ich drücke alle meine Daumen!

Das war’s für heute, euch noch einen schönen Tag und flimmert fleißig!

Liebe Grüße,

Euer Flo

Premiere: “Das Wochenende” und ich

Hallo Zusammen!

Flo mein Name und ich schreibe heute wegen zwei Premieren. Die erste betrifft flimmer, diesen Blog hier und mich. Denn ich bin jetzt Teil des Teams! Das heißt, dass ich euch ab jetzt hier öfter über den Weg laufen werde, bildlich gesprochen. Meine Flimmerpremiere! Ich denke wir werden viel Spaß zusammen haben, ihr flimmerer und ich!

Die zweite Premiere dreht sich nicht um mich, sondern um Katja Riemann und Sebastian Koch und all den weiteren Schauspielern im Film „Das Wochenende“. Der hatte gestern seine Uraufführung, fast alle vom Film waren da und es gab Sekt und Currywurst. Hah, das war meine erste Filmpremiere! Also ist das noch eine Premiere, in der Premiere sozusagen. Das nenn ich mal Inception.

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Wer noch nie auf einer Filmpremiere war: Alle haben sich bedankt, es wurde viel geklatscht und am Schluss wurde eine Party geschmissen. Wer einen Film drehen kann, kann auch Feiern gehen, das hat man sich da wohl verdient! Natürlich wurde auch der Film vorgeführt, darum geht es ja schließlich.

Das Wochenende“ erzählt die Geschichte von Jens, einem ehemaligen RAF Mitglied, der nach 18 Jahren aus der Haft entlassen wird und ein Wochenende mit seinen alten Freunden und seiner Familie verbringt. Dabei tun sich tiefe Risse in den Beziehungen zueinander auf und verborgene Konflikte treten offen zutage.

Die Romanverfilmung, die auf Bernhard Schlinks gleichnamigen Buch basiert, bietet dabei wenig Neues. Hin- und hergerissen zwischen Beziehungsdrama und politischer Vergangenheitsbewältigung leistet der Film auf beiden Seiten zu wenig, um wirklich zu fesseln. Die teilweise leer und ziellos wirkende Inszenierung konnte mich nicht immer an die Leinwand bannen. Schade, denn das alte Herrenhaus, das als Schauplatz dient, die Darsteller und der Grundgedanke könnten da mehr bieten.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann den Film ab 11. April im Kino sehen. Davor am besten den Trailer bei uns flimmern, um einen weiteren Eindruck davon zu gewinnen. Denn schließlich hat jeder seinen eigenen Geschmack!

Das wars für heute, euch allen ein schönes Wochenende!

Bis bald,

euer Flo