GEWINNSPIEL: JAMES BOND 007 – SPECTRE

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Zum Film:

Eine mysteriöse Nachricht aus der Vergangenheit schickt Bond ohne Befugnis auf eine Mission nach Mexico City und schließlich nach Rom, wo er Lucia Sciarra (MONICA BELLUCCI) trifft. Sie ist die schöne und unantastbare Witwe eines berühmt-berüchtigten Kriminellen. Bond unterwandert ein geheimes Treffen und deckt die Existenz der zwielichtigen Organisation auf, die man unter dem Namen SPECTRE kennt. Derweil stellt der neue Chef des Centre for National Security Max Denbigh (ANDREW SCOTT) in London Bonds Tätigkeit in Frage und ebenso die Relevanz des MI6 unter der Führung von M (RALPH FIENNES). Heimlich bittet Bond Moneypenny (NAOMIE HARRIS) und Q (BEN WISHAW), ihm dabei zu helfen, Madeleine Swann (LEA SEYDOUX) aufzuspüren. Sie ist die Tochter seiner alten Nemesis Mr. White (JESPER CHRISTENSEN) und wahrscheinlich die einzige Person, die im Besitz eines Hinweises ist, mit dem sich das undurchdringbare Netz um SPECTRE entwirren lässt. Als Tochter eines Killers ist sie außerdem dazu in der Lage, Bond wirklich zu verstehen. Etwas, das die meisten anderen Menschen nicht können. Während Bond immer tiefer in das Herz von SPECTRE vordringt, findet er heraus, dass es eine überraschende Verbindung gibt, zwischen ihm selbst und dem Feind, den er sucht, gespielt von CHRISTOPH WALTZ.

SPECTRE folgt auf SKYFALL, den erfolgreichsten Bond-Film aller Zeiten, der weltweit 1,1 Milliarden Dollar eingespielt hat. Sam Mendes übernahm nach SKYFALL auch die Regie bei SPECTRE. Daniel Craig ist zum vierten Mal in der Rolle von 007 zu sehen. An seiner Seite spielen Ralph Fiennes, Ben Whishaw, Naomie Harris, Rory Kinnear, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Monica Bellucci, David Bautista & Andrew Scott. Produzenten sind Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, nach einem Drehbuch von John Logan und Neal Purvis & Robert Wade.

Wie wir den Film fanden, findet ihr im unteren Beitrag!

 

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Harte Schale, weicher Kern? Review zu JAMES BOND 007 – SPECTRE

Sam Mendez hatte mit ‘Skyfall’, dem erfolgreichsten James Bond-Film aller Zeiten, die Latte sehr hoch gesetzt. Kann er das mit ‘Spectre’ toppen?

 

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Daniel Craigs viertes Abenteuer als James Bond beginnt in Mexico City, wo Bond auf Wunsch einer alten Bekannten auf eigene Faust operiert und beim “Tag der Toten” in einer spektakulären Anfangssequenz für Chaos sorgt. Über Umwege gerät er nach Rom zu einem Treffen der mysteriösen SPECTRE-Organisation, deren dunkle Machenschaften Bond schon in der Vergangenheit durchkreuzte. Währenddessen gerät in London das MI6 unter Druck, weil Max Denbigh (verkörpert von “Moriarty” Andrew Scott), neuer Chef des Centre of National Security, dessen Relevanz in Frage stellt. Kann es Bond mithilfe seiner verbleibenden Verbündeten beim MI6 gelingen, dem Kopf von SPECTRE (Christoph Waltz) den Garaus zu machen und das 00-Programm zu retten?

 

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Zunächst mal muss man sagen, dass der Film sich auf technischer Seite wieder auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Das Intro, die spektakuläre Anfangssequenz und viele weitere Actionszenen sind stark umgesetzt, wenn auch nicht unbedingt sehr innovativ. Man hat das Gefühl, eine Art “Best Of” bisheriger Bond-Actionszenen vorgelegt zu bekommen.

James Bond macht bei alledem eine gute Figur, Daniel Craig ist inzwischen wirklich in die Figur hineingewachsen. Das schlägt sich auch in den Dialogen nieder, die diesmal unbeschwerter und mit mehr Witz daherkommen als im düsteren Vorgänger. Trotzdem schafft er es als vielleicht erster Bond-Darsteller überhaupt, der Rolle etwas mehr emotionale Tiefe zu verleihen. Auch die anderen Darsteller überszeugen alle durchgehend.

Unglücklicherweise wirkt die Charakterentwicklung einiger Hauptfiguren trotzdem etwas schlampig. Zum einen wäre das Bond-Girl, gespielt von  Léa Seydoux. Die Französin gibt wirklich ihr Bestes, wird jedoch leider vom Drehbuch im Stich gelassen und trifft in ihrer Rolle eine Reihe nur schwer nachvollziehbarer Entscheidungen. Und als zweites wäre da Christoph Waltz’ ‘Franz Oberhauser’  — der Film schafft es nicht, seinem Bösewicht das Ausmaß an Bedrohlichkeit zu verleihen, die er bräuchte. Nachdem derman ihn sehr wirkungsvoll als die alles überschattende Bedrohung aufbaut, ist das Resultat letztendlich eher enttäuschend.

Und das ist auch das größte Problem von ‘Spectre’: man spürt nie richtig die Gefahr, die von der Organisation und ihren Plänen ausgehen soll. James Bond scheint bis auf wenige Ausnahmen stets die Oberhand zu haben und das ist schlicht langweilig. Nach einem intensiven Anfang und einem unterhaltsamen Mittelteil verläuft sich der Film im letzten Drittel entspechend etwas und hält nicht das, was er verspricht.

 

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Fazit

Spektakuläre Actionszenen, überwiegend gute Schauspielleistungen, Schwächen bei der Charakterentwicklung und ein etwas unbefriedigender dritter Akt machen aus ‘Spectre’ einen soliden und unbeschwerteren Bond-Film als seinen Vorgänger ‘Skyfall’.