Sin City 2: A Dame to Kill For – Review & Gewinnspiel!

In der Fortsetzung der 2005er-Verfilmung von Frank Millers Graphic Novel „Sin City“ werden wieder mehrere parallel verlaufende Handlungen erzählt. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Dwight (Josh Brolin), der von der schönen Femme Fatale Ava (Eva Green) kontaktiert wird, die ihm einst das Herz brach. Sie bittet ihn um Hilfe, weil ihr Mann sie misshandele, woraufhin Dwight — entgegen seinem Vorsatz, Ärger zukünftig aus dem Weg zu gehen — ihrem Ehemann einen verhängnisvollen Besuch abstattet. In den anderen Storylines sehen wir Mickey Rourke wieder als Marv, den etwas ziellosen Schlägertypen mit Herz, Joseph Gordon-Levitt als Kartenspieler Johnny, der sich mit dem mächtigen Senator Roark (Powers Boothe) anlegt und Jessica Alba als Nancy, die den Tod von Hardigan (Bruce Willis) immer noch nicht verkraftet hat und auf Rache aus ist.

Als vor neun Jahren der erste Teil ins Kino kam, rief er unter meinen Freunden und mir Begeisterung hervor. Der stark stilisierte Schwarz-Weiß-Look, die teils heftige Gewalt und nicht zuletzt Jessica Albas knackiger Hintern waren eine so noch nie da gewesene Kombination, die sich frisch und originell anfühlte. Und noch nie hatte ein „Erwachsenenfilm“ seinen Ursprung als bebildertes Stück Literatur auf visueller Ebene so offen gezeigt. Im Jahre 2014 ist die Situation eine andere. Seit 2005 haben wir u.a. schon zwei 300-Verfilmungen, Watchmen und The Spirit gesehen, die alle in eine ähnliche Kerbe schlugen. Damit ist der Aha-Effekt in Bezug auf die Ästhetik schonmal wesentlich geringer, auch wenn die neue 3D-Technik zusammen mit dem Comic-Look sehr gut funktioniert. Der Film hat aber noch weitere Probleme, die das Vergnügen dieses Mal etwas schmälern. Die erzählten Storylines aus dem Sin City-Universum kommen im Vergleich zu den im ersten verwendeten wesentlich schwächer daher. Man fühlt weniger mit den Charakteren mit und auch die Erzählweise ist nicht mehr neu und packend. Die Figuren scheinen pausenlos die gleichen düsteren Monologe zum Besten zu geben. Was man dem ersten Teil vielleicht noch aufgrund seiner Neuartigkeit verzieh, wirkt diesmal einfach zu langweilig und repititiv. Die Verwebung der Geschichten miteinander hätte auch interessanter umgesetzt werden können. Sin City als Setting und Marv als Go-To-Hau-drauf-Typ sind die einzigen sich überschneidenden Elemente. Letzterer macht dafür aber auch sehr viel Spaß und bringt Schwung in die dahinplätschernde Handlung.

Die Leistungen der Schauspieler schwanken recht stark. Natürlich sind alle Darstellungen entsprechend der Vorlage stark überzogen, aber damit muss man sich als Zuschauer einfach anfreunden. Während Eva Green und Josh Brolin ihren Charakteren dabei Tiefe verleihen und Joseph Gordon-Lewitt und Mickey Rourke ihre Rollen sehr sympatisch rüberbringen, ist zum Beispiel Jessica Albas Darstellung weniger inspiriert, auch wenn sie sich sichtlich bemüht. Sex und Gewalt sind wie im ersten Teil mehr als ausrechend vorhanden, auch das in Einklang mit der Graphic Novel. Eva Green ist nahezu in jeder Einstellung nackt zu sehen, was nach einer Weile jedoch eher etwas an Effekt verliert und zu gewollt daherkommt. Die Kampfszenen sehen nach wie vor gut aus und können gerade mit dem 3D-Effekt voll überzeugen.

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Sin City 2: A Dame to Kill For ist nicht wirklich schlecht, aber auch eben nicht wirklich gut. Er bietet mehr von dem, was man am ersten Teil so liebte. Allerdings tut er das, ohne jemals wirklich zu fesseln und wirkt dadurch wie eine etwas lieblose Fortsetzung. Wer Fan des ersten Teils ist, wird aber zumindest an den coolen Effekten und überzeichneten Charakteren auch diesmal seinen Spaß haben.

Zum Kinostart von SIN CITY: A DAME TO KILL FOR verlosen wir 2 tolle Fanpakete mit je:

- einem SIN CITY Flachmann

- einem SIN CITY COMIC

- einem SIN CITY Feuerzeug

****Um teilzunehmen, schaue Dir den Trailer HIER an und schicke eine E-Mail mit dem Stichwort SIN CITY an gewinnspiel@flimmer.de! Ausgelost wird unter allen Teilnehmern, die sich den Trailer angeschaut haben und eine E-Mail an gewinnspiel@flimmer.de geschickt haben. Ausgelost wird per Mail am 29.09.2014!****

Sin City 2

Henning Baum im Interview mit flimmer.de zum Kinostart von PLANES 2!

Ausnahmeflieger Dusty muss eines Tages feststellen, dass sein Getriebe nicht mehr richtig funktioniert und er vorübergehend keine Rennen mehr fliegen kann. Es ist also an der Zeit, mal einen anderen Gang einzulegen. Als dann die Propwash-Landebahn bei einem Brand fast zerstört und ein zusätzlicher Feuerwehrmann gesucht wird, ist es für Dusty Ehrensache, diese Aufgabe zu übernehmen.

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Doch dafür muss er zunächst durch eine harte Schule bei Rettungshubschrauber Blade Ranger und seinem Rettungsteam: der übermütigen Dipper, einem Löschflugzeug der Extraklasse, dem Hubschrauber Windlifter, der selbst die schwersten Gegenstände problemlos in die Luft heben kann, dem riesigen Transporter Cabbie und den Feuerspringern, einer Horde eifriger Allradfahrzeuge.

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Aus diesem schrägen Haufen wird im Einsatz eine Elitetruppe, die sich der ehrenvollen Aufgabe verschrieben hat, den großen Piston-Peak-Nationalpark vor gefährlichen Bränden und anderen Gefahren zu schützen. Als dann wirklich ein riesiger Waldbrand den Park bedroht, muss Dusty erneut seinen Heldenmut unter Beweis stellen…

 

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Flimmer.de hat mit Henning Baum zum Kinostart von PLANES 2 gesprochen. Das Interview findet ihr hier! Und wir haben Euch natürlich nicht vergessen und verlosen 2 Fanpakete. Einfach eine E-Mail an gewinnspiel@flimmer.de mit dem Stichwort PLANES 2. Viel Glück!

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Planet der Affen – Revolution: ein packender Sommer-Blockbuster mit bahnbrechenden Effekten (Review)

Im zweiten Teil der neuen „Planet der Affen“ – Trilogie wird die Entstehungsgeschichte der Affenzivilisation des Originals von 1968 weitererzählt. 10 Jahre nach den Ereignissen aus „Planet der Affen: Prevolution“ sind Großteile der Menschheit von einem Virus ausradiert worden, während Caesar und seine Gemeinschaft an Menschenaffen seit Jahren harmonisch in einem abgelegenen Waldstück wohnen. Doch ihr Frieden wird von einer Forschergruppe gestört, die versucht die Stromversorgung in ihrer nahegelegenen Menschensiedlung wiederherzustellen. ed050_0030_v330_1400 ss036_0180_v157_1400 

Das hervorstechendste Merkmal dieses Sommer-Blockbusters ist sicher die beeindruckende Umsetzung seiner tierischen Hauptakteure: Die animierten und mit Performance-Capture realisierten Menschenaffen transportieren Emotionen unfassbar glaubwürdig. Besonders das Schauspiel von Andy Serkis als Caesar und Toby Kebbell als Koba scheinen durch die von WETA Digital umgesetzten Polygonmasken erstklassig hindurch. Obwohl die Computeranimationen schon noch als solche erkennbar sind, gibt es bis dato wahrscheinlich kaum besser animierte tierische Hauptcharaktere in einer realen Umgebung — das ist unbedingt hervorzuheben. Denn anders als in vielen anderen Filmen müssen die animierten Protagonisten Handlung und Emotionen größtenteils selbst tragen, was auch wirklich gelungen ist. Neben den tollen tierischen Akteuren wirken die menschlichen Gegenparts da manchmal fast etwas blass.

Auch sonst ist der Film auf optischer Ebene imposant. Der Aufwand, die Waldszenen nicht vor Greenscreens, sondern größtenteils in echten Sümpfen zu drehen, macht sich bezahlt und sorgt für eine erdrückend dichte Atmosphäre. Auch die anderen Schauplätze sind größtenteils echt. Die Kombination aus toll umgesetzten Actionszenen und überzeugendem 3D dürften beim geneigten Zuschauer das ein oder andere Mal das Bedürfnis auslösen, sich mit den Fingern an den Lehnen seines Kinosessels festzuhalten. Mir ging es jedenfalls so.

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Die Charakterzeichnung und -entwicklung in diesem „Planet der Affen“ erfinden das Rad sicher nicht neu. Es gibt die Guten und es gibt die Bösen. Tiefergehende Motive oder emotionale Entwicklungen werden angedeutet, aber nie wirklich ergründet. Interessant ist jedoch, dass vor allem die Parallelen zwischen dem Verhalten der handelnden Akteure auf beiden Seiten aufgezeigt werden — wenn auch mit dem Holzhammer. Zu jedem Protagonisten und Antagonisten gibt es jeweils bei den Menschen und den Menschenaffen Äquivalente, die innerhalb ihrer Gesellschaft ähnliche Rollen erfüllen. Das macht diesen Film zu einer schönen Parabel auf die Völkerverständigung und den Unsinn der Kriege in unserer Welt.

Auch wenn der Film an manchen Stellen etwas vorhersehbar wirkt, schafft er es, eine bewegende Geschichte zu erzählen. Dabei erfüllt er alle Kriterien eines unterhaltsamen Sommer-Blockbusters, hat aber im Gegenteil zu vielen anderen Vertretern dieser Gattung darüber hinaus etwas Wichtiges zu sagen. Dass Regisseur Matt Reeves auch den dritten Teil umsetzen wird, ist auf jeden Fall ein Grund zu Freude. Ich werde wieder im Kino sitzen.

ZUM KINOSTART VERLOSEN WIR 10 x 2 TICKETS. Um teilzunehmen, schickt einfach eine mail an: gewinnspiel@flimmer.de mit dem Stichwort AFFEN! Ausgelost wird am 14.08.2014! Viel Erfolg!  

Von Außenseitern und allmächtigen Kugeln: Guardians of the Galaxy Review

Der neueste Streich der Marvel Studios dreht sich um die Abenteuer einer Gruppe von Antihelden und selbsternannten „Guardians of the Galaxy“. Kree-Anführer Ronan der Ankläger möchte ein kugelförmiges Artefakt namens „Orb“ an sich reißen, um ihn beim mächtigen Titan Thanos gegen die Zerstörung des Planeten Xandar einzutauschen. Doch der Gesetzlose Peter Quill kommt ihm zuvor und veranlasst damit seinen Mentor Yondu dazu, ein Kopfgeld gegen ihn auszusetzen. In einem Gefängnis schließen sich derweil Quill, Ronans Handlangerin Gamora, die Kopfgeldjäger Rocket und Groot sowie Sträfling Drax im Gefängnis zusammen. Gemeinsam wollen sie den Orb für einen dicken Batzen Geld verkaufen und Ronan besiegen.

Der Film verschwendet erfrischenderweise nicht allzu viel Zeit mit den Herkunftsgeschichten der Charaktere, sondern kommt schnell zu Sache. Einen koherenter und kurz zusammenfassbarer Handlungsverlauf im klassischen Sinne ist dabei aber schwer auszumachen. Vielmehr rankt sich eine Aneinanderkettung von Ereignissen darum, dass alles und jeder hinter dem Orb her ist, dessen Besitzer das Schicksal des Universums kontrolliert. Die Interessen und Motivationen der verschiedenen Parteien werden teilweise mehr, teilweise weniger erläutert. Das alles ist aber auch gar nicht wichtig und tut dem Spaß keinen Abbruch. Der Film nutzt seine Prämissen, Schauplätze und Charaktere dazu, dem Zuschauer eine ganzes Sammelsorium lustiger, emotionaler, spektakulärer und erinnerungswürdiger Szenen zu kredenzen. Dabei nimmt er sich selbst selten ernst und weiß mit zahlreichen Meta-Witzen die eigenen Genre-typischen Elemente auf die Schippe zu nehmen. Ungewöhnliche Charaktere wie Rocket, Groot oder Drax erobern mit ihren Eigenheiten sofort das Herz eines jeden Zuschauers und Peter Quill a.k.a. Star-Lord ist einer der sympatischsten Helden seit langem. Oberbösewicht Ronan hingegen kommt leider etwas farblos und generisch daher und stellt damit einen der wenigen Schwachpunkte des Filmes dar. In Sachen Optik braucht sich der Film nicht vor anderen Marvel-Blockbustern zu verstecken. Gute Effekte, knallige Farben und fantasievolle Kostümen verleihen ihm einen waschechten Hochglanz-Pulp-Look. Die großartige Soundtrack mit Klassikern aus den 70ern tut sein übriges zu der gelungenen Atmosphäre.

All dies bildet in der Summe den vielleicht unterhaltsamsten und mit Sicherheit ungewöhnlichsten Blockbuster des Kino-Sommers. Man kann Marvel nur zu dem mutigen Schritt gratulieren, diesem eher unbekannten Teil des Marvel-Universums eine so selbstbewusste Umsetzung zu bescheren. An den US-Kinokassen ist er bereits der erfolgreichste Filme des Sommers, eine Fortsetzung wurde angekündigt. Ob das Franchise tatsächlich, wie einige Kritiker schreiben, ein neues Star Wars ist oder werden kann, wird die Zeit zeigen. Für den Moment aber haben wir hier einen der erfrischendsten Superhelden-Blockbuster der letzten Jahre. GUARDIANS OF THE GALAXY ab sofort im Kino!

Super-Hypochonder im Interview mit flimmer.de

Lachen, bis der Arzt kommt: Der französische Superstar Dany Boon ist zurück mit seinem bisher lustigsten Film! Erstmals seit dem sensationellen Blockbuster „Willkommen bei den Sch’tis“ spielt an Dany Boons Seite wieder Publikumsliebling Kad Merad („Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Fasten auf Italienisch“). An ihrer Seite ist die hinreißende Alice Pol zu sehen, die mit Boon bereits in dem Kassenerfolg „Der Nächste, bitte“ vor der Kamera stand. Noch vorm Kinostart sprach flimmer.de mit DANNY BOON über seinen neusten Kinostreifen, bei dem nicht nur Fans turbulenter französischer Comedy voll auf ihre Kosten kommen.

Was für einen Effekt hatte der Film SUPER-HYPOCHONDER auf Sie?

Die Idee zum Film entstand durch eine Unterhaltung mit meinem Doktor.  Es ging in dem Gespräch nicht direkt um mich, sondern allgemein um Patienten, die noch vor dem Arztbesuch auf  Google suchen, um die Symptome, die sie aufweisen, mit den Erfahrungen von anderen zu vergleichen.  Es entwickelt sich zu einem wahren Albtraum für Ärzte, weil Patienten anfangen sich selbst zu diagnostizieren und es manchmal sogar besser wissen wollen als die Ärzte und zu dem noch die Nebenwirkungen von Medikamenten googlen und das Behandeln in der Praxis somit immer schwieriger wird. 

Glauben Sie, dass Hypochondrie auf Kapitalismus zurückzuführen ist?

Wir wissen alle, was im Moment in der Welt passiert. Dazu müssen wir nur unser Handy rausholen und können mit einem Klick alle Informationen erhalten. Das ist außerdem der Grund, wieso ich Westeuropa mit Osteuropa im Film verbinden wollte. Denn die Entwicklungen sind unterschiedlich und ich glaube, dass Hypochondrie ein Luxus ist, den sich hauptsächlich Westeuropa leisten kann, weil dafür viel Geld und Zeit benötigt wird.

Ich lebe nun in L.A. und eine Versicherung ist dort sogar noch teurer. Allein die Versicherung meiner Kinder kostet bis zu 2000EUR im Jahr pro Kind. Das ist verrückt. 

Warum haben Sie sich entschieden nach Los Angeles zu ziehen?

Anfänglich bin ich nach L.A. geflogen, um einen Vertrag zu unterschreiben und erhielt plötzlich ganz viele Anrufe auf meinem Hotelzimmer von Agenturen, Regisseuren und Produzenten, die alle mit mir arbeiten wollten.

 Allerdings bin ich nicht verrückt nach Hollywood.  Ich habe dort dann an einigen Projekten gearbeitet, aber jedes Mal doch einen Rückzieher gemacht, bevor etwas Ernstes daraus werden konnte.  6 Monate später erhielt ich ein Drehbuch und rief sofort zurück, dass ich den Entwurf sehr mochte. Mir wurde angeboten im Film sowohl als Regisseur als auch Schauspieler mitzuwirken. Aber ich entschloss mich letztendlich nur für die Position des Regisseurs und nun arbeite ich am Drehbuch und wir fangen bald an zu drehen.

Bisher läuft es aber ganz gut, obwohl mir viele Regisseure am Anfang gesagt haben, dass es ein Albtraum wird. Allerdings habe ich Angst vor Erdbeben, vor kurzem hatten wir ein Erdbeben und ich hatte sehr große Angst! 

Vermissen Sie Frankreich?

Ich mag es nicht im Rampenlicht zu stehen, denn ich finde es seltsam. Das ist einer der Gründe warum ich es mag in L.A. zu wohnen, ich kann einfach die Straßen entlanglaufen, ohne dass mich jemand erkennt. Bis auf vielleicht den einen oder anderen Amerikaner, der französische Filme schaut…

Es ist außerdem gut, sich von dem Showbusiness ein bisschen entziehen zu können, denn so kann ich mich voll und ganz auf meine Arbeit konzentrieren. Aber ich vermisse richtiges Brot und Croissants. 

Zum Film:

Für Romain Faubert (Dany Boon) ist die Welt ein Ort voll bösartiger Bazillen, die an jeder Ecke lauern und nur darauf warten, seinen Körper mit unaussprechlichen Krankheiten zu infizieren. Faubert ist ein wahrer Hypochonder und Neurotiker – und ziemlich allein. Mit seinen 39 Jahren hat er weder Frau noch Kind und sein einziger Freund ist sein Arzt Dr. Dimitri Zvenka (Kad Merad), der den fatalen Fehler gemacht hat, Romain in sein Herz zu schließen. Eine Tatsache, die er mittlerweile bitter bereut. Romains Ängste, Neurosen und Phobien enden Mal um Mal in einer großen Katastrophe.

Um seinen „Lieblingspatienten“ loszuwerden, heckt Dimitri einen Plan aus: Er hilft Romain dabei, endlich die Frau seiner Träume zu finden. Bei diesem Vorhaben lässt er nichts unversucht – er lädt ihn zu Partys ein, meldet ihn bei einer Singlebörse an und zeigt ihm, wie man eine Frau verführt. Doch die Frau, die sich in Romain verliebt und ihn so nimmt, wie er ist, muss scheinbar erst noch geboren werden…

Da greift Dimitri zu einem letzten Mittel: „Schocktherapie“. Romain soll ihn bei einer Hilfsaktion unterstützen. Als der eingebildete Kranke dabei mit dem Revoluzzer eines kleinen Landes irgendwo im Wilden Osten verwechselt wird, verliebt sich ausgerechnet Dimitris Schwester Anna (Alice Pol) in ihn. Und schon nimmt das Unheil seinen Lauf…

SUPER-HYPOCHONDER seit dem 10. April im Kino!